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Das Blind-Date - Verabredung mit einem Fremden

...ein Kribbeln und Nervösität ist fast garantiert!

Was ist eigentlich ein Blind Date?

Vor einem Blind Date wissen Sie von Ihrem gegenüber nur sehr wenig oder gar nichts. Der englische Ursprungsbegriff, der so viel bedeutet wie "blinde Verabredung", spielt darauf an, dass Sie Ihr Date vorher noch nicht zu Gesicht bekommen haben. Entweder wurde ein solches Treffen von Ihren Freunden oder einer beauftragten Plattform arrangiert oder es wurde von Ihnen selber geplant. Sollte Letzteres der Fall sein, werden Sie Ihren möglichen Partner oder Ihre mögliche Partnerin nicht selten im Internet kennengelernt haben. Dieses Kommunikationsmedium ist für die Partnerfindung immer weiter auf dem Vormarsch.

Warum werden Blind Dates vereinbart?

Der Zweck eines Blind-Date liegt natürlich oft darin, einen neuen Partner zu finden. Ein großer Vorteil ist es, dass Sie Ihrem Gesprächspartner unvoreingenommen begegnen können. Die inneren Werte werden so in den Mittelpunkt gerückt und auch schlechte Erfahrungen die Sie bisher mit einem bestimmten "Typ" gemacht haben, können sich kaum wiederholen, da Sie überhaupt nicht wissen, welcher "Typ" vor Ihnen stehen wird. Dadurch, dass Sie im Vorfeld kaum etwas über Ihr gegenüber wissen, werden außerdem keine falschen Erwartungen geweckt und auf beiden Seiten entsteht weniger Druck, sodass ein entspanntes Treffen mit einem offenen Ausgang möglich wird.

Solche Dates können entweder mit oder ohne Moderation erfolgen. Sicherlich kennen Sie die moderierte Form des Speed-Datings mit einem vorgegebenen Zeitlimit. Demgegenüber hat sich das sogenannte Slow-Dating entwickelt. Dabei liegt der Fokus auf einer genaueren Analyse im Voraus aber auch einem gewissen Kennenlernen vor dem ersten Treffen. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit von Face-to-Face-Dating in kleineren Gruppen und einem eher ungezwungenen Rahmen. Sollten Dates von Freunden vermittelt worden sein oder Sie selbst eine Bekanntschaft im Internet gemacht haben, erfolgt natürlich keine Moderation und die Gestaltung des Treffens steht Ihnen komplett frei.

Die richtige Vorbereitung

Als ersten Schritt in der Vorbereitung sollten Sie sich überlegen, welche Aktivitäten Sie unternehmen wollen. Sowohl Kino als auch Sport sind eher ungeeignet für ein erstes Date, da sie dem Gegenüber entweder nicht liegen könnten oder zu wenige Möglichkeiten zur Kommunikation bieten. Der Besuch in einem Café oder ein gemeinsamer Spaziergang stellen unverfängliche Möglichkeiten für Unternehmungen dar. Natürlich können Sie bei dem Treffen auch gemeinsam und spontan entscheiden, was Sie unternehmen wollen.

Außerdem sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welchen Zeitrahmen Sie sich für das Treffen setzen. In der Woche werden Sie weniger Zeit zur Verfügung haben als am Wochenende und an Wochenenden oder Feiertagen haben Sie zudem etwas Spielraum um das Treffen bei gegenseitiger Sympathie zu verlängern.

Als hilfreich kann sich auch die Vorbereitung einiger Themen für die Gespräche erweisen. Nichts ist schlimmer, als sich überhaupt nichts zu sagen zu haben und das halbe Treffen zu schweigen. Bei der Überlegung, welche Themen Sie zur Sprache bringen möchten, sollten Sie unverfängliche Gesprächsschwerpunkte festlegen. Sprechen Sie beispielsweise über Hobbys, Sport oder Familie. Nicht für Ihr erstes Date geeignet sind Themen wie Politik oder Religion. Sollten trotz Vorbereitung längere Pausen entstehen und Sie sich etwas unwohl fühlen, könnte es auch einfach daran liegen, dass Sie und Ihr gegenüber sich nicht viel zu erzählen haben und es vielleicht einfach nicht der oder die Richtige ist.

Das richtige Outfit

Bei der Wahl des Outfits steht im Vordergrund, dass Sie sich wohlfühlen. Ihr Erscheinungsbild sollte natürlich sein und nicht wie eine Verkleidung wirken. Oft bietet sich auch schlicht und ergreifend eines Ihrer Lieblingsoutfits an. Bedenken Sie zudem, dass die Kleidung zu der geplanten Aktivität passen sollte und Temperatur und Jahreszeit eine Rolle spielen. Gerade Frauen sollten es, je nach Anlass, nicht mit dem Make-up übertreiben. Natürlichkeit kommt bei den Männern oft besser an. Ein Outfit, das zu viel Haut zeigt, kann für ein erstes Treffen ebenfalls unpassend sein. Männer sind dagegen oft zu schick gekleidet und wirken dadurch steif. Daher behalten Sie auch hier immer im Hinterkopf, dass Sie sich wohlfühlen sollten und dabei die Zweckmäßigkeit Ihrer Kleidung im Blick behalten.

Was ist sonst noch zu beachten?

Während des Treffens geben Sie sich am besten so, wie Sie tatsächlich sind. Nur wenn Sie sich nicht verstellen, ist es möglich, herauszufinden, ob sich aus dem Blind Date mehr ergeben kann. Dabei müssen auch kurze Gesprächspausen nicht immer schlecht oder unangenehm sein. Insbesondere mit Ihren besten Freunden werden Sie sicherlich auch in der Lage sein ein paar Minuten ohne Konversationen auszukommen. Wenn Sie Interesse an Ihrem Gegenüber haben, zeigen Sie dieses auch. Es wird wenig bringen, sich absichtlich unnahbar zu geben und den anderen damit zu verwirren oder zu verunsichern. Sollte für Sie klar sein, dass sich aus Ihrem Blind Dates keine Zukunft ergibt, sollten Sie dies offen aber gleichzeitig höflich kundtun ohne Ihr Date zu kränken. Einem weiteren Treffen sollten Sie unter diesen Umständen natürlich nicht zustimmen. Ansonsten können Sie mit ein wenig Vorbereitung Ihrem Blind Date beruhigt entgegenblicken und einfach auf sich zukommen lassen was Sie erwartet.